Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
SalesControl — Directios
Stand: 25.04.2026
Präambel
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") regeln das Vertragsverhältnis zwischen dem Anbieter Adrian Schürer, Krummgasse 3, 56179 Vallendar, Deutschland, E-Mail: [email protected] (nachfolgend „Anbieter", „wir" oder „SalesControl") und dem Kunden (nachfolgend „Kunde" oder „Sie") über die Nutzung der Software-as-a-Service-Anwendung SalesControl.
SalesControl ist eine Begleitanwendung („Companion App") zum CRM-System HubSpot. Der Dienst ergänzt HubSpot um zusätzliche Funktionen (u. a. Pipeline-Health-Monitoring, Dublettenerkennung, Status-Automation, Unternehmens- und Kontakt-Monitoring, Team-Dashboards), ersetzt HubSpot jedoch nicht. Eine gültige und aktive HubSpot-Lizenz des Kunden ist Voraussetzung für die Nutzung.
§ 1 Geltungsbereich und Vertragsgegenstand
(1) Ausschließlicher B2B-Dienst
SalesControl richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB ist ausgeschlossen. Der Kunde versichert mit Vertragsschluss, dass er in dieser Eigenschaft handelt.
(2) Geltung dieser AGB
Diese AGB gelten für sämtliche Verträge über die Bereitstellung von SalesControl zwischen dem Anbieter und dem Kunden. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
(3) Vertragsgegenstand
Gegenstand des Vertrags ist die zeitlich befristete, entgeltliche (oder im Rahmen einer Testphase bzw. Beta unentgeltliche) Bereitstellung des webbasierten Dienstes SalesControl zur Nutzung über das Internet sowie die Gewährung eines entsprechenden Nutzungsrechts. Ein Erwerb der Software oder deren dauerhafte Überlassung ist nicht geschuldet.
(4) Leistungsbeschreibung
Der konkrete Funktionsumfang ergibt sich aus der jeweils aktuellen Leistungsbeschreibung auf der Website https://directios.app bzw. dem bei Vertragsschluss gewählten Tarif. Der Anbieter ist berechtigt, den Funktionsumfang weiterzuentwickeln, zu ändern oder einzelne Funktionen durch gleichwertige zu ersetzen, soweit dies dem Kunden zumutbar ist und der Kernfunktionsumfang erhalten bleibt.
§ 2 Vertragsschluss und Registrierung
(1) Registrierung
Die Nutzung von SalesControl setzt die Registrierung eines Nutzerkontos sowie eine Organisation (Mandant) voraus. Die im Rahmen der Registrierung erhobenen Daten müssen wahrheitsgemäß und vollständig sein; Änderungen sind unverzüglich zu aktualisieren.
(2) Vertragsschluss
Der Vertrag kommt durch Bestätigung der Registrierung bzw. der kostenpflichtigen Tarifbuchung durch den Anbieter zustande (z. B. durch Freischaltung des Kontos oder Versand einer Bestätigungs-E-Mail). Die Darstellung der Tarife auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch den Kunden.
(3) Berechtigung der handelnden Person
Wer sich namens einer juristischen Person oder eines Unternehmens registriert, versichert, zur Vertretung und zum Abschluss dieses Vertrags berechtigt zu sein. Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und vor unbefugtem Zugriff Dritter zu schützen.
(4) HubSpot-Anbindung
Für die Kernfunktionen ist die Verbindung eines HubSpot-Kontos des Kunden mit SalesControl per OAuth 2.0 oder Private App Key erforderlich. Der Kunde ist für das Bestehen und die Aufrechterhaltung einer gültigen HubSpot-Lizenz sowie für die Erteilung der erforderlichen Berechtigungen selbst verantwortlich. HubSpot, Inc. bzw. HubSpot Ireland Ltd. ist nicht Vertragspartei dieses Vertrags.
§ 3 Testphase und Beta-Nutzung
(1) Kostenlose Testphase
Neukunden können SalesControl nach Maßgabe des jeweiligen Angebots für einen Zeitraum von zwei (2) Monaten ab erstmaliger Aktivierung kostenfrei testen. Die Testphase endet automatisch mit Ablauf des Testzeitraums, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Ein Anspruch auf Verlängerung der Testphase besteht nicht.
(2) Übergang in einen kostenpflichtigen Tarif
Ein Übergang von der Testphase in einen kostenpflichtigen Tarif erfolgt nur auf ausdrückliche Buchung durch den Kunden. Erfolgt keine Buchung, wird der Zugang nach Ablauf der Testphase eingeschränkt oder deaktiviert. Der Anbieter ist berechtigt, das Kundenkonto und die damit verbundenen Daten nach den in § 10 dieser AGB geregelten Fristen zu löschen.
(3) Beta-Phase
Während einer vom Anbieter als solche ausgewiesenen Beta-Phase wird SalesControl ausgewählten Frühnutzern („Beta-Kunden") unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Die Beta-Phase dient der Erprobung und Weiterentwicklung des Dienstes. Der Anbieter übernimmt während der Beta-Phase keine Zusicherung einer bestimmten Verfügbarkeit, eines bestimmten Funktionsumfangs oder einer bestimmten Fehlerfreiheit.
(4) Einstellung der Beta / freies Kündigungsrecht des Anbieters
Der Anbieter ist berechtigt, die Beta-Phase sowie einzelne unentgeltlich bereitgestellte Leistungen jederzeit und ohne Angabe von Gründen ganz oder teilweise einzustellen, zu ändern oder den Zugang des Beta-Kunden mit einer Ankündigungsfrist von vierzehn (14) Tagen zu beenden. Bei schwerwiegenden technischen, rechtlichen oder wirtschaftlichen Gründen (insbesondere Sicherheitsvorfällen, regulatorischen Anforderungen oder Einstellung des Dienstes insgesamt) kann die Einstellung auch fristlos erfolgen.
(5) Keine Gewährleistung in Test- und Beta-Phase
Für die unentgeltliche Test- und Beta-Nutzung gelten die Haftungsbeschränkungen des § 11 dieser AGB mit der Maßgabe, dass der Anbieter bei unentgeltlicher Leistungserbringung gemäß §§ 521, 599 BGB nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit haftet.
§ 4 Leistungsumfang und Verfügbarkeit
(1) Leistungsumfang
Der Anbieter stellt SalesControl dem Kunden über das Internet als Software-as-a-Service zur Verfügung. Der Kunde erhält Zugang zum Dienst über einen Standard-Webbrowser unter https://salescontrol.directios.app bzw. den vom Anbieter bekanntgegebenen URLs. Die Installation einer Software auf Endgeräten des Kunden ist weder erforderlich noch geschuldet.
(2) Verfügbarkeit
Der Anbieter bemüht sich um eine durchschnittliche Verfügbarkeit des Dienstes von 99 % im Jahresmittel, gemessen am Übergabepunkt des Rechenzentrums des Hosting-Dienstleisters. Von der Verfügbarkeit ausgenommen sind:
- geplante Wartungsarbeiten, die der Anbieter mit angemessener Vorlaufzeit (in der Regel 48 Stunden) ankündigt, möglichst außerhalb üblicher Geschäftszeiten (Mo–Fr 8–18 Uhr MEZ/MESZ);
- ungeplante dringende Wartungsarbeiten zur Abwehr akuter Gefahren für die Sicherheit oder Integrität des Dienstes;
- Ausfälle aufgrund höherer Gewalt oder Umständen, die nicht im Einflussbereich des Anbieters liegen (z. B. Störungen bei HubSpot, Cloudflare, Hetzner, Upstream-Providern, DDoS-Angriffe);
- Ausfälle aufgrund vom Kunden zu vertretender Umstände (z. B. Nichterreichbarkeit des HubSpot-Kontos, Überschreitung von HubSpot-API-Kontingenten).
(3) Keine zugesicherte Verfügbarkeit in Test- und Beta-Phase
Die in Absatz 2 genannte Verfügbarkeit gilt nicht für Test- und Beta-Nutzungen. Hier wird der Dienst „wie besehen" („as-is") bereitgestellt.
(4) HubSpot-API-Abhängigkeit
Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass wesentliche Funktionen von SalesControl von der Verfügbarkeit, den Rate-Limits und den Funktionen der HubSpot-API abhängen. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Verfügbarkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der durch HubSpot bereitgestellten Schnittstellen. Änderungen oder Einschränkungen der HubSpot-API können den Funktionsumfang von SalesControl beeinflussen.
(5) Support
Support wird während üblicher Geschäftszeiten (Mo–Fr 9–17 Uhr MEZ/MESZ, außer gesetzlichen Feiertagen in Baden-Württemberg) per E-Mail unter [email protected] erbracht. Eine bestimmte Reaktions- oder Lösungszeit wird nicht zugesichert, sofern nicht ausdrücklich vereinbart. Der Anbieter bemüht sich um eine Erstreaktion innerhalb von zwei (2) Werktagen.
§ 5 Nutzungsrechte
(1) Einfaches Nutzungsrecht
Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrags ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht ein, auf SalesControl im vertraglich vereinbarten Umfang zuzugreifen und den Dienst bestimmungsgemäß zu nutzen.
(2) Nutzerkonten und Nutzeranzahl
Das Nutzungsrecht erstreckt sich auf die im gewählten Tarif vorgesehene Anzahl von Nutzern innerhalb der Organisation des Kunden. Im Standardtarif ist die Nutzung durch bis zu zwanzig (20) Nutzer gestattet. Jeder Nutzer erhält ein persönliches Konto; die Weitergabe von Zugangsdaten an andere Personen ist unzulässig.
(3) Unzulässige Nutzung
Der Kunde darf SalesControl nicht:
- vervielfältigen, dekompilieren, zurückentwickeln oder disassemblieren, soweit dies nicht nach §§ 69d, 69e UrhG zwingend gestattet ist;
- Dritten zur Nutzung überlassen oder für eigene Dienstleistungen gegenüber Dritten nutzen, es sei denn, dies ist ausdrücklich vertraglich gestattet;
- in einer Weise verwenden, die gegen HubSpots „Acceptable Use Policy", API-Nutzungsbedingungen oder Marketplace-Richtlinien verstößt;
- zu automatisierten Massenabfragen über den vertraglich vorgesehenen Umfang hinaus, zu DDoS-Angriffen, zum Scraping oder zur Umgehung technischer Schutzmaßnahmen einsetzen;
- zur Übertragung rechtswidriger, schadhafter oder rechteverletzender Inhalte nutzen.
(4) Positionierung als HubSpot-Companion
SalesControl ergänzt HubSpot, ersetzt es nicht. Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass SalesControl nicht als Umgehung von HubSpot-Nutzerlizenzen, -Objektgrenzen oder sonstigen HubSpot-Tarifbeschränkungen dient oder dienen darf.
§ 6 Preise, Zahlungsbedingungen und Abrechnung
(1) Preise
Die Preise ergeben sich aus der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Preisliste unter https://directios.app bzw. aus dem bei Buchung gewählten Tarif. Alle Preise verstehen sich in Euro und zuzüglich der jeweils gesetzlich geltenden Umsatzsteuer, sofern ausgewiesen. Solange der Anbieter von der Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG Gebrauch macht, wird keine Umsatzsteuer in Rechnung gestellt.
(2) Abrechnungsmodell
Der Kunde kann zwischen den folgenden Abrechnungsmodellen wählen:
- monatliche Abrechnung (Laufzeit: ein Monat, automatische Verlängerung um jeweils einen weiteren Monat, sofern nicht gekündigt wird);
- jährliche Abrechnung zu einem reduzierten Jahrespreis (Laufzeit: zwölf Monate, automatische Verlängerung um jeweils weitere zwölf Monate, sofern nicht gekündigt wird).
Das Entgelt ist jeweils im Voraus für die gewählte Abrechnungsperiode fällig.
(3) Zahlungsabwicklung
Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe, Ltd., Dublin, Irland, bzw. auf Rechnung gemäß den bei Vertragsschluss vereinbarten Modalitäten. Rechnungen werden elektronisch im Kundenkonto bereitgestellt bzw. per E-Mail übermittelt; der Kunde erklärt sich damit einverstanden.
(4) Zahlungsverzug
Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 Abs. 2 BGB) sowie eine Verzugspauschale nach § 288 Abs. 5 BGB geltend zu machen. Der Anbieter ist darüber hinaus berechtigt, nach vorheriger Mahnung mit angemessener Fristsetzung den Zugang zum Dienst zu sperren, bis die ausstehenden Beträge beglichen sind. Die Pflicht des Kunden zur Zahlung des Entgelts bleibt hiervon unberührt.
(5) Preisänderungen
Der Anbieter ist berechtigt, die Preise für die Zukunft anzupassen. Preisänderungen werden dem Kunden mindestens sechs (6) Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform (z. B. per E-Mail) mitgeteilt. Widerspricht der Kunde der Änderung nicht innerhalb von vier (4) Wochen nach Zugang der Mitteilung, gilt sie als genehmigt. Auf diese Folge wird in der Änderungsmitteilung besonders hingewiesen. Bei Widerspruch ist der Anbieter berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Preisänderung ordentlich zu kündigen.
(6) Aufrechnung und Zurückbehaltung
Der Kunde ist zur Aufrechnung nur berechtigt, wenn seine Gegenforderung rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom Anbieter anerkannt ist. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur geltend machen, soweit sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
§ 7 Pflichten und Mitwirkung des Kunden
(1) Inhalte und Rechtmäßigkeit
Der Kunde ist für sämtliche über SalesControl verarbeiteten Inhalte und Daten, insbesondere die aus HubSpot synchronisierten personenbezogenen Daten, allein verantwortlich. Er versichert, dass er über die erforderlichen Rechte und datenschutzrechtlichen Grundlagen (Einwilligungen, berechtigte Interessen o. ä.) verfügt.
(2) Datensicherung
SalesControl speichert Daten in einer eigenen Datenbank und erstellt regelmäßige Backups. Unabhängig davon bleibt der Kunde für die eigenständige Sicherung seiner Originaldaten in HubSpot sowie für etwaige Exporte aus SalesControl verantwortlich.
(3) Zugangsdaten
Der Kunde hat seine Zugangsdaten und die seiner Nutzer vertraulich zu behandeln. Bei Verdacht auf unbefugte Nutzung ist der Anbieter unverzüglich zu benachrichtigen. Der Kunde haftet für die Nutzung seines Kontos durch Dritte, soweit ihm dies zurechenbar ist.
(4) Rechtskonforme Nutzung
Der Kunde verpflichtet sich, SalesControl nur in Übereinstimmung mit diesen AGB, den jeweils geltenden Gesetzen (insbesondere DSGVO, BDSG, UWG, TTDSG) sowie den Nutzungsbedingungen und Richtlinien von HubSpot zu nutzen.
(5) Mitwirkung bei Störungen
Der Kunde wird den Anbieter bei der Aufklärung und Beseitigung von Störungen in zumutbarem Umfang unterstützen, insbesondere Störungen konkret beschreiben und Reproduktionsschritte mitteilen, sofern möglich.
§ 8 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
(1) Rollenverteilung
Soweit der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet (insbesondere über die HubSpot-API synchronisierte Daten), ist der Kunde Verantwortlicher und der Anbieter Auftragsverarbeiter im Sinne des Art. 28 DSGVO.
(2) Auftragsverarbeitungsvertrag
Die Parteien schließen vor der erstmaligen produktiven Verarbeitung personenbezogener Daten einen Auftragsverarbeitungsvertrag („AVV") nach Art. 28 DSGVO ab. Der AVV wird Bestandteil dieses Vertrags. Im Falle von Widersprüchen zwischen diesen AGB und dem AVV gehen die Regelungen des AVV in datenschutzrechtlichen Angelegenheiten vor.
(3) Eigenverantwortliche Verarbeitung
Für die Datenverarbeitung, bei der der Anbieter selbst Verantwortlicher ist (insbesondere Registrierung, Authentifizierung, Abrechnung, Support), gilt die Datenschutzerklärung des Anbieters, abrufbar unter https://directios.app/datenschutz.
§ 9 Gewährleistung
(1) Mangelbegriff
Der Anbieter gewährleistet, dass SalesControl während der Vertragslaufzeit im Wesentlichen die in der Leistungsbeschreibung angegebenen Eigenschaften aufweist. Ein Mangel liegt nur vor, wenn die Nutzbarkeit des Dienstes erheblich beeinträchtigt ist. Unwesentliche Mängel, insbesondere unvermeidbare Abweichungen bei kurzzeitigen Einschränkungen der Verfügbarkeit (§ 4 Abs. 2), begründen keinen Gewährleistungsanspruch.
(2) Rechtsmangel
Der Anbieter gewährleistet, dass dem Kunden an SalesControl keine Rechte Dritter entgegenstehen, die der vertraglich vorgesehenen Nutzung entgegenstehen. Der Kunde wird den Anbieter über geltend gemachte Rechtsverletzungen unverzüglich informieren.
(3) Nacherfüllung
Der Anbieter wird berechtigte Mängelrügen durch Nacherfüllung innerhalb angemessener Frist beseitigen. Schlägt die Nacherfüllung zweimal fehl, stehen dem Kunden die gesetzlichen Rechte zu.
(4) Verjährung
Die Verjährung von Gewährleistungsansprüchen richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften.
§ 10 Haftung
(1) Unbeschränkte Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für die Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Rahmen abgegebener Garantien.
(2) Haftung bei leichter Fahrlässigkeit
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Kardinalpflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Die Haftung ist in diesem Fall auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
(3) Summenmäßige Begrenzung
Die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden bei Verletzung von Kardinalpflichten ist pro Kalenderjahr der Höhe nach auf den Betrag begrenzt, den der Kunde in den zwölf (12) Monaten vor dem schadensauslösenden Ereignis als Entgelt an den Anbieter gezahlt hat, mindestens jedoch auf 1.000 EUR und höchstens auf 10.000 EUR. Diese Begrenzung gilt nicht für die in Absatz 1 genannten Fälle.
(4) Datenverlust
Bei Datenverlust haftet der Anbieter nur für den Aufwand, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Kunden für die Wiederherstellung der Daten erforderlich gewesen wäre.
(5) Haftung in Test- und Beta-Phase
Bei unentgeltlicher Leistungserbringung (Testphase, Beta-Nutzung, kostenlose Tarife) haftet der Anbieter nach §§ 521, 599 BGB nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für die in Absatz 1 genannten Fälle.
(6) Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen
Soweit die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung seiner Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
§ 11 Vertragslaufzeit und Kündigung
(1) Laufzeit
Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und richtet sich nach dem gewählten Abrechnungsmodell:
- bei monatlicher Abrechnung: Mindestlaufzeit ein (1) Monat, automatische Verlängerung um jeweils einen weiteren Monat, Kündigungsfrist zwei (2) Wochen zum Ende der jeweiligen Laufzeit;
- bei jährlicher Abrechnung: Mindestlaufzeit zwölf (12) Monate, automatische Verlängerung um jeweils weitere zwölf Monate, Kündigungsfrist ein (1) Monat zum Ende der jeweiligen Laufzeit.
(2) Testphase
Die Testphase endet automatisch mit Ablauf des Testzeitraums. Sie kann während ihrer Dauer jederzeit formlos durch Löschung des Kontos beendet werden.
(3) Kündigung während der Beta-Phase
Während der Beta-Phase können beide Parteien den Vertrag jederzeit ohne Einhaltung einer Frist in Textform kündigen. § 3 Abs. 4 bleibt unberührt.
(4) Außerordentliche Kündigung
Das Recht jeder Partei zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für den Anbieter liegt insbesondere vor, wenn:
- der Kunde trotz Mahnung mit der Zahlung fälliger Entgelte in Höhe von mindestens zwei (2) Monatsraten in Verzug ist;
- der Kunde in erheblicher Weise gegen diese AGB, die Nutzungsbedingungen oder Richtlinien von HubSpot verstößt und den Verstoß trotz Abmahnung nicht innerhalb einer angemessenen Frist behebt;
- über das Vermögen des Kunden ein Insolvenzverfahren eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird;
- HubSpot den Zugriff des Anbieters auf die für die Leistungserbringung erforderlichen Schnittstellen dauerhaft einschränkt oder untersagt.
(5) Recht des Anbieters zur Diensteinstellung
Der Anbieter ist berechtigt, den Dienst SalesControl mit einer Ankündigungsfrist von drei (3) Monaten in Textform insgesamt einzustellen. Bei unentgeltlicher Leistungserbringung (Test- und Beta-Phase, kostenlose Tarife) beträgt die Ankündigungsfrist vierzehn (14) Tage (§ 3 Abs. 4). Im Falle einer Diensteinstellung erstattet der Anbieter vorausgezahlte Entgelte anteilig für den Zeitraum nach Wirksamwerden der Einstellung.
(6) Form der Kündigung
Kündigungen bedürfen der Textform (z. B. per E-Mail an [email protected]) oder können über die entsprechende Funktion im Kundenkonto erfolgen.
(7) Folgen der Beendigung
Mit Beendigung des Vertrags erlischt das Nutzungsrecht des Kunden an SalesControl. Der Kunde hat die Möglichkeit, seine Daten innerhalb von dreißig (30) Tagen nach Vertragsende über die bereitgestellten Exportfunktionen zu sichern. Nach Ablauf dieser Frist werden die im Auftrag des Kunden verarbeiteten Daten nach Maßgabe des AVV und der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten gelöscht.
§ 12 Änderungen dieser AGB
(1) Änderungsvorbehalt
Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies zur Anpassung an eine geänderte Rechtslage, höchstrichterliche Rechtsprechung, technische Weiterentwicklung, neue Funktionen des Dienstes oder zur Schließung von Regelungslücken erforderlich ist und den Kunden nicht unangemessen benachteiligt.
(2) Verfahren
Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs (6) Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform (z. B. per E-Mail oder im Kundenkonto) mitgeteilt. Widerspricht der Kunde der Änderung nicht innerhalb von vier (4) Wochen nach Zugang der Mitteilung in Textform, gilt sie als genehmigt. Auf diese Folge wird in der Änderungsmitteilung besonders hingewiesen.
(3) Widerspruch
Widerspricht der Kunde fristgerecht, ist der Anbieter berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt des geplanten Inkrafttretens der Änderung ordentlich zu kündigen. Im Übrigen gilt der Vertrag zu den bisherigen Bedingungen fort.
§ 13 Geheimhaltung
Die Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Vertragsdurchführung erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln, sie nur für vertragliche Zwecke zu verwenden und Dritten nicht ohne Zustimmung der anderen Partei zugänglich zu machen. Dies gilt nicht für Informationen, die allgemein bekannt sind, der Partei bereits vor Vertragsschluss rechtmäßig bekannt waren oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtung offengelegt werden müssen. Die Geheimhaltungspflicht besteht über das Vertragsende hinaus für einen Zeitraum von drei (3) Jahren fort.
§ 14 Referenzkundennennung
Der Anbieter ist berechtigt, den Namen und das Logo des Kunden in einer Referenzkundenliste (z. B. auf der Website des Anbieters und in Marketingmaterialien) zu nennen, sofern der Kunde dem nicht in Textform widerspricht. Eine darüber hinausgehende Nutzung (z. B. Case Studies) bedarf der gesonderten Zustimmung des Kunden.
§ 15 Schlussbestimmungen
(1) Anwendbares Recht
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Gerichtsstand
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit der Kunde Kaufmann im Sinne des HGB, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, der Sitz des Anbieters. Der Anbieter ist jedoch berechtigt, den Kunden auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu verklagen.
(3) Schriftform
Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieser Textformklausel.
(4) Abtretung
Der Kunde ist nicht berechtigt, Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag ohne vorherige Zustimmung des Anbieters auf Dritte zu übertragen. Der Anbieter ist berechtigt, den Vertrag im Falle einer Übertragung des Geschäftsbetriebs auf einen Rechtsnachfolger zu übertragen; der Kunde erhält in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht mit einer Frist von vier (4) Wochen.
(5) Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrags unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung. Dies gilt nicht, soweit das Festhalten am Vertrag insgesamt eine unzumutbare Härte für eine Partei darstellen würde.
(6) Elektronische Kommunikation
Die Parteien erklären sich mit der elektronischen Kommunikation (insbesondere per E-Mail und über das Kundenkonto) für alle Belange des Vertrags einverstanden.
General Terms and Conditions (GTC)
SalesControl — Directios
Version: 25.04.2026
This is an English courtesy translation of the German "Allgemeine Geschäftsbedingungen". In case of discrepancies, the German version prevails.
Preamble
These General Terms and Conditions (hereinafter "GTC") govern the contractual relationship between the provider Adrian Schürer, Krummgasse 3, 56179 Vallendar, Germany, e-mail: [email protected] (hereinafter "Provider", "we" or "SalesControl") and the customer (hereinafter "Customer" or "you") regarding the use of the Software-as-a-Service application SalesControl.
SalesControl is a companion application to the HubSpot CRM system. The Service adds supplementary functionality to HubSpot (including pipeline health monitoring, duplicate detection, status automation, company and contact monitoring, team dashboards), but does not replace HubSpot. A valid and active HubSpot licence of the Customer is a prerequisite for use.
§ 1 Scope and Subject Matter
(1) B2B only
SalesControl is directed exclusively at entrepreneurs within the meaning of § 14 of the German Civil Code (BGB), legal persons under public law, and special funds under public law. Contracts with consumers within the meaning of § 13 BGB are excluded. By entering into the contract, the Customer warrants that it acts in such capacity.
(2) Applicability
These GTC apply to all contracts between the Provider and the Customer concerning the provision of SalesControl. Deviating, conflicting, or supplementary terms of the Customer shall become part of the contract only if and to the extent the Provider has expressly agreed to their application in writing.
(3) Subject matter
The subject of the contract is the time-limited, paid (or, during a trial or beta phase, free) provision of the web-based Service SalesControl via the Internet, including the granting of a corresponding right of use. A sale or permanent transfer of the software is not owed.
(4) Service description
The specific scope of functionality is set out in the current service description at https://directios.app or in the tariff selected upon conclusion of the contract. The Provider is entitled to further develop or modify the functional scope, or to replace individual functions with equivalent ones, provided this is reasonable for the Customer and the core functionality is preserved.
§ 2 Conclusion of Contract and Registration
(1) Registration
Use of SalesControl requires the registration of a user account and an organisation (tenant). The information provided during registration must be truthful and complete; changes must be updated without undue delay.
(2) Conclusion of contract
The contract is concluded upon confirmation of registration or the paid tariff booking by the Provider (e.g. by activation of the account or by a confirmation e-mail). The presentation of tariffs on the website does not constitute a binding offer but an invitation to submit an offer by the Customer.
(3) Authority of the acting person
Any person registering on behalf of a legal entity or an undertaking warrants that they are authorised to represent and bind that entity. The Customer shall keep its access credentials confidential and protect them against unauthorised access.
(4) HubSpot integration
The core functions require the Customer to connect a HubSpot account to SalesControl via OAuth 2.0 or a Private App Key. The Customer is itself responsible for maintaining a valid HubSpot licence and for granting the required permissions. HubSpot, Inc. and HubSpot Ireland Ltd. are not parties to this contract.
§ 3 Trial Phase and Beta Use
(1) Free trial phase
New customers may test SalesControl free of charge for a period of two (2) months from initial activation, subject to the respective offer. The trial phase ends automatically at the end of the trial period without the need for termination. There is no entitlement to an extension of the trial phase.
(2) Transition to a paid tariff
A transition from the trial phase to a paid tariff takes place only upon express booking by the Customer. If no booking is made, access will be restricted or deactivated after the trial phase. The Provider is entitled to delete the Customer account and the associated data in accordance with the periods set out in § 10 of these GTC.
(3) Beta phase
During a phase designated by the Provider as a beta phase, SalesControl is made available to selected early users ("beta customers") free of charge. The beta phase serves the testing and further development of the Service. During the beta phase, the Provider makes no representations regarding a specific availability, functional scope, or freedom from defects.
(4) Discontinuation of the beta / provider's right to terminate
The Provider is entitled to discontinue the beta phase and individual services provided free of charge, in whole or in part, at any time and without giving reasons, or to terminate the beta customer's access with a notice period of fourteen (14) days. In case of serious technical, legal, or economic reasons (in particular security incidents, regulatory requirements, or discontinuation of the Service as a whole), discontinuation may also take effect immediately.
(5) No warranty during trial and beta phase
For free-of-charge trial and beta use, the liability limitations of § 11 of these GTC apply, with the proviso that, for services provided free of charge, the Provider shall be liable only for intent and gross negligence pursuant to §§ 521, 599 BGB.
§ 4 Scope of Service and Availability
(1) Scope of service
The Provider makes SalesControl available to the Customer via the Internet as Software-as-a-Service. The Customer accesses the Service through a standard web browser at https://salescontrol.directios.app or at the URLs communicated by the Provider. Installation of software on the Customer's devices is neither required nor owed.
(2) Availability
The Provider endeavours to achieve an average annual availability of 99 %, measured at the handover point of the hosting provider's data centre. The following are excluded from the availability:
- scheduled maintenance announced with reasonable advance notice (typically 48 hours), where possible outside regular business hours (Mon–Fri, 8 a.m.–6 p.m. CET/CEST);
- unplanned urgent maintenance to avert acute threats to the security or integrity of the Service;
- outages due to force majeure or circumstances beyond the Provider's control (e.g. incidents at HubSpot, Cloudflare, Hetzner, upstream providers; DDoS attacks);
- outages attributable to the Customer (e.g. unavailability of the HubSpot account, exceeding HubSpot API quotas).
(3) No guaranteed availability during trial and beta phase
The availability referred to in paragraph 2 does not apply to trial or beta use. In such cases, the Service is provided "as is".
(4) Dependency on the HubSpot API
The Customer acknowledges that essential functions of SalesControl depend on the availability, rate limits, and features of the HubSpot API. The Provider assumes no responsibility for the availability, completeness, or accuracy of the interfaces provided by HubSpot. Changes or restrictions to the HubSpot API may affect the functional scope of SalesControl.
(5) Support
Support is provided during regular business hours (Mon–Fri, 9 a.m.–5 p.m. CET/CEST, excluding public holidays in Baden-Württemberg) by e-mail at [email protected]. No specific response or resolution times are warranted unless expressly agreed. The Provider aims to respond initially within two (2) business days.
§ 5 Rights of Use
(1) Simple right of use
For the term of the contract, the Provider grants the Customer a non-exclusive, non-transferable, non-sublicensable right to access SalesControl to the agreed extent and to use the Service for its intended purpose.
(2) User accounts and number of users
The right of use extends to the number of users within the Customer's organisation specified in the selected tariff. In the standard tariff, use is permitted for up to twenty (20) users. Each user receives a personal account; sharing access credentials with other persons is not permitted.
(3) Prohibited use
The Customer may not:
- reproduce, decompile, reverse engineer or disassemble SalesControl, except to the extent expressly permitted by §§ 69d, 69e German Copyright Act (UrhG);
- make the Service available to third parties or use it to provide services to third parties, unless expressly permitted by contract;
- use the Service in a manner that violates HubSpot's Acceptable Use Policy, API Terms of Use, or Marketplace guidelines;
- use the Service for automated bulk queries beyond the contractually intended scope, for DDoS attacks, scraping, or circumventing technical protection measures;
- use the Service to transmit unlawful, harmful, or infringing content.
(4) Positioning as a HubSpot companion
SalesControl supplements HubSpot and does not replace it. The Customer acknowledges that SalesControl is not intended to, and must not, be used to circumvent HubSpot user licences, object limits, or other HubSpot tariff restrictions.
§ 6 Prices, Payment Terms, and Billing
(1) Prices
The applicable prices are set out in the price list at https://directios.app as in force at the time of conclusion of the contract, or in the tariff selected at booking. All prices are stated in euro plus statutory value-added tax, if applicable. For as long as the Provider makes use of the small-business rule under § 19 UStG, no VAT is charged.
(2) Billing model
The Customer may choose between the following billing models:
- monthly billing (term: one month, automatic renewal by one further month unless terminated);
- annual billing at a reduced annual price (term: twelve months, automatic renewal by twelve further months unless terminated).
The fee is payable in advance for the selected billing period.
(3) Payment processing
Payment is processed via the payment service provider Stripe Payments Europe, Ltd., Dublin, Ireland, or by invoice under the terms agreed upon contract conclusion. Invoices are provided electronically in the Customer account or sent by e-mail; the Customer consents to this.
(4) Default
In the event of default in payment, the Provider is entitled to claim default interest at the statutory rate (§ 288(2) BGB) and a flat default charge pursuant to § 288(5) BGB. After prior reminder with a reasonable deadline, the Provider may also suspend access to the Service until outstanding amounts have been paid. The Customer's obligation to pay the fee remains unaffected.
(5) Price changes
The Provider is entitled to adjust prices with effect for the future. Price changes will be notified to the Customer at least six (6) weeks before taking effect, in text form (e.g. by e-mail). If the Customer does not object within four (4) weeks of receipt of the notification, the change is deemed approved. This consequence will be specifically highlighted in the change notice. In case of objection, the Provider is entitled to terminate the contract ordinarily with effect from the date on which the price change was to take effect.
(6) Set-off and retention
The Customer may set off only with claims that are legally established, undisputed, or acknowledged by the Provider. A right of retention may be asserted only to the extent that the counterclaim arises from the same contractual relationship.
§ 7 Customer Duties and Cooperation
(1) Content and lawfulness
The Customer is solely responsible for all content and data processed via SalesControl, in particular for personal data synchronised from HubSpot. The Customer warrants that it has the necessary rights and data-protection bases (consents, legitimate interests, or similar).
(2) Data backup
SalesControl stores data in a dedicated database and creates regular backups. Notwithstanding this, the Customer remains responsible for the independent backup of its original data in HubSpot and for any exports from SalesControl.
(3) Access credentials
The Customer shall keep its own and its users' access credentials confidential. The Provider shall be notified without undue delay of any suspicion of unauthorised use. The Customer is liable for the use of its account by third parties to the extent attributable to it.
(4) Lawful use
The Customer undertakes to use SalesControl only in accordance with these GTC, applicable law (in particular GDPR, BDSG, UWG, TTDSG) and HubSpot's terms of use and guidelines.
(5) Cooperation in case of faults
The Customer shall reasonably support the Provider in investigating and remedying faults, in particular by describing faults specifically and, if possible, providing reproduction steps.
§ 8 Data Protection and Processing
(1) Allocation of roles
Insofar as the Provider processes personal data on behalf of the Customer in performing the Service (in particular data synchronised via the HubSpot API), the Customer is the controller and the Provider is the processor within the meaning of Art. 28 GDPR.
(2) Data processing agreement
Before the first productive processing of personal data, the parties will conclude a data processing agreement ("DPA") pursuant to Art. 28 GDPR. The DPA forms part of this contract. In case of conflicts between these GTC and the DPA, the provisions of the DPA prevail in matters of data protection.
(3) Processing by the Provider as controller
For data processing in which the Provider itself acts as controller (in particular registration, authentication, billing, support), the Provider's privacy policy applies, available at https://directios.app/datenschutz.
§ 9 Warranty
(1) Concept of defect
The Provider warrants that SalesControl shall substantially have the characteristics stated in the service description during the term of the contract. A defect shall exist only if the usability of the Service is significantly impaired. Immaterial defects, in particular unavoidable deviations during short-term restrictions of availability (§ 4(2)), do not give rise to warranty claims.
(2) Defects of title
The Provider warrants that no third-party rights conflict with the Customer's contractual use of SalesControl. The Customer shall inform the Provider without undue delay of any alleged infringements.
(3) Cure
The Provider shall remedy justified defect complaints by cure within a reasonable period. If cure fails twice, the Customer shall have the statutory rights.
(4) Limitation
The limitation of warranty claims is governed by statutory provisions.
§ 10 Liability
(1) Unlimited liability
The Provider is liable without limitation for intent and gross negligence, for injury to life, body, or health, under the Product Liability Act (Produkthaftungsgesetz), and within the scope of any guarantees given.
(2) Liability for slight negligence
In case of slight negligence, the Provider is liable only for breach of material contractual duties (cardinal duties). Cardinal duties are those obligations whose fulfilment is essential for the proper performance of the contract and on whose observance the Customer may regularly rely. Liability is in such cases limited to foreseeable damage typical of the contract at the time of conclusion.
(3) Cap
Liability for damage caused by slight negligence in breach of cardinal duties is limited per calendar year in amount to the fees paid by the Customer to the Provider in the twelve (12) months preceding the damaging event, with a minimum of EUR 1,000 and a maximum of EUR 10,000. This cap does not apply to the cases listed in paragraph 1.
(4) Data loss
In case of data loss, the Provider is liable only for the effort that would have been required to restore the data had the Customer performed proper data backups.
(5) Liability during trial and beta phase
For services provided free of charge (trial phase, beta use, free tariffs), the Provider is liable only for intent and gross negligence and for the cases listed in paragraph 1, in accordance with §§ 521, 599 BGB.
(6) Staff and agents
To the extent the Provider's liability is excluded or limited, this also applies to the personal liability of its staff, representatives, and agents.
§ 11 Term and Termination
(1) Term
The contract runs for an indefinite period and is determined by the selected billing model:
- monthly billing: minimum term of one (1) month, automatic renewal by one further month, notice period of two (2) weeks to the end of the respective term;
- annual billing: minimum term of twelve (12) months, automatic renewal by twelve further months, notice period of one (1) month to the end of the respective term.
(2) Trial phase
The trial phase ends automatically at the end of the trial period. It may be ended at any time during its duration by informal deletion of the account.
(3) Termination during the beta phase
During the beta phase, either party may terminate the contract at any time without observing a notice period, in text form. § 3(4) remains unaffected.
(4) Extraordinary termination
The right of either party to extraordinary termination for cause remains unaffected. Cause for the Provider exists in particular if:
- the Customer, despite reminder, is in default of payment of due fees in an amount corresponding to at least two (2) monthly instalments;
- the Customer materially breaches these GTC, the terms of use, or HubSpot's guidelines and fails to remedy the breach within a reasonable period despite a warning;
- insolvency proceedings are opened over the Customer's assets, or the opening of such proceedings is refused for lack of assets;
- HubSpot permanently restricts or prohibits the Provider's access to the interfaces required for the provision of the Service.
(5) Provider's right to discontinue the Service
The Provider is entitled to discontinue SalesControl in its entirety with a notice period of three (3) months in text form. For services provided free of charge (trial and beta phases, free tariffs), the notice period is fourteen (14) days (§ 3(4)). In the event of discontinuation, the Provider shall refund fees prepaid on a pro rata basis for the period after the discontinuation takes effect.
(6) Form of termination
Termination requires text form (e.g. by e-mail to [email protected]) or may be effected via the corresponding function in the Customer account.
(7) Consequences of termination
Upon termination of the contract, the Customer's right to use SalesControl ends. The Customer has the opportunity to back up its data within thirty (30) days after termination using the export functions provided. After expiry of this period, the data processed on behalf of the Customer will be deleted in accordance with the DPA and statutory retention obligations.
§ 12 Amendments to these GTC
(1) Right to amend
The Provider is entitled to amend these GTC with effect for the future, provided this is necessary to adapt to a changed legal situation, supreme-court case law, technical developments, new features of the Service, or to close regulatory gaps, and provided this does not unreasonably disadvantage the Customer.
(2) Procedure
Amendments will be notified to the Customer at least six (6) weeks before taking effect, in text form (e.g. by e-mail or via the Customer account). If the Customer does not object in text form within four (4) weeks of receipt of the notice, the amendment is deemed approved. This consequence will be specifically highlighted in the change notice.
(3) Objection
If the Customer objects within the deadline, the Provider is entitled to terminate the contract ordinarily with effect from the date on which the amendment was to take effect. Otherwise, the contract continues on the previous terms.
§ 13 Confidentiality
The parties undertake to treat all confidential information of the other party obtained in the course of contract performance as confidential, to use it only for contractual purposes, and not to disclose it to third parties without the other party's consent. This does not apply to information that is generally known, was lawfully known to the party before conclusion of the contract, or must be disclosed due to a legal obligation. The obligation of confidentiality survives termination of the contract for a period of three (3) years.
§ 14 Reference Customer
The Provider is entitled to name the Customer's name and logo in a reference customer list (e.g. on the Provider's website and in marketing materials), unless the Customer objects in text form. Any further use (e.g. case studies) requires the Customer's separate consent.
§ 15 Final Provisions
(1) Applicable law
The laws of the Federal Republic of Germany apply, to the exclusion of the UN Convention on Contracts for the International Sale of Goods.
(2) Jurisdiction
Insofar as the Customer is a merchant within the meaning of the German Commercial Code, a legal person under public law, or a special fund under public law, the exclusive place of jurisdiction for all disputes arising out of or in connection with this contract is the Provider's place of business. The Provider is, however, also entitled to sue the Customer at the Customer's general place of jurisdiction.
(3) Written form
Amendments and supplements to this contract must be made in text form. This also applies to the waiver of this text form clause.
(4) Assignment
The Customer may not transfer rights and obligations under this contract to third parties without the Provider's prior consent. The Provider is entitled to transfer the contract to a legal successor in the event of a transfer of the business; the Customer shall in such case have a special right of termination with a notice period of four (4) weeks.
(5) Severability
Should individual provisions of this contract be or become invalid or unenforceable, the validity of the remaining provisions shall remain unaffected. The invalid or unenforceable provision shall be replaced by the statutory rule. This does not apply where the continuation of the contract as a whole would constitute unreasonable hardship for a party.
(6) Electronic communication
The parties consent to electronic communication (in particular by e-mail and via the Customer account) for all matters relating to the contract.